Das Klavier ist ein dankbares Instrument - jedenfalls wenn man dafür komponiert, da man sich nicht, wie bei manch´ anderem Instrument, ständig überlegen muss, ob auch alles spieltechnisch zu realisieren ist. Man kann also frei an die Sache rangehen.

Der größte Vorteil ist jedoch: Das Klavier ist stark verbreitet!

Zu den Stücken gibt es an und für sich nicht viel zu sagen, ein paar erklärende Worte sind jedoch evtl. zu "ODEM" angebracht:

  • Zehn Finger - zehn Töne, so meine Grundidee für das Stück.
  • Die Töne sind den Fingern fest zugeordnet.
  • Aufgrund der begrenzten Anzahl an Grundtönen regt das Stück Ausführende und Hörer quasi dazu an, sich bei Bedarf ergänzende Stimmen hinzu zu denken.
  • "ODEM" steht somit nicht nur für Atem sondern vielmehr für "Orchestraldenkende Ergänzungsmusik" .

"ODEM" wurde für das 6. A*devantgarde-Festival geschrieben, wo es im Rahmen eines Internet-Konzertes aufgeführt wurde.
 Moritz Eggert und Andreas Heck haben hier ein Konzept von John Cage´s  Variations IV. umgesetzt und über 20 Komponisten und Ensembles aus aller Welt haben sich live und online daran beteiligt.